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In der Pfarreiengemeinschaft Don Bosco + St. Wolfgang finden die Gottesdienste der Kar- und Ostertage zu folgenden Zeiten ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt:

Gründonnerstag am 09. April 2020 ab 19:00 Uhr
in der Pfarrkirche Don Bosco.

Karfreitag am 10. April 2020 ab 15:00 Uhr
in der Pfarrkirche Don Bosco.

Osternacht am 11. April 2020 ab 21:00 Uhr
in der Pfarrkirche Don Bosco.

Ostersonntag am 12. April 2020 ab 10:30 Uhr
in der Pfarrkirche Don Bosco

Bitte verbinden Sie sich geistig und im Gebet mit diesen Gottesdiensten, aber bleiben Sie zuhause!
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Foto: Daniel Jäckel pba

Ostern zu Hause feiern:
Kar- und Ostergottesdienste
mit dem ernannten Bischof Dr. Bertram Meier


Die Gottesdienste der Kar- und Ostertage im Bistum Augsburg können zu unserem großen Bedauern aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie heuer nur ohne die Teilnahme der Gläubigen in den Kirchen gefeiert werden. Damit folgt das Bistum einer Vorga-be der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramenten-ordnung in Rom. Der ernannte Bischof und Apostolische Admi-nistrator von Augsburg, Dr. Bertram Meier, wird somit in der Ka-pelle des Bischofshauses die Feier der Heiligen Woche begehen und lädt alle Gläubigen herzlich dazu ein, sich im Gebet vereint vor den Bildschirmen zu versammeln und auf diese Weise an der Feier des österlichen Geheimnisses teilzuhaben.


Zusätzlich bieten die Fachbereiche Liturgie und Liturgische Bil-dung des Bistums auch für die Heilige Woche Vorlagen zum Fei-ern von Hausgottesdiensten an. Sie können auf

www.bistumaugsburg.de/hausgottesdienste 


kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Hausgottesdienste laden dazu ein, gemäß dem Wort Jesu „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20) im Kleinen Kirche zu sein. In diesen Feiern können dann auch liebgewonnene Bräuche und Zeichen wie zum Beispiel die Segnung von Palmbuschen, Osterkerzen und Osterspeisen selbst durchgeführt werden. Auch die Geistli-chen werden in der Feier der Osternacht das Segensgebet über die Osterspeisen für alle Gläubigen sprechen.


Die Gottesdienste aus der Bischofshauskapelle sind auf der Seite von katholisch1.tv, der Bistumshomepage sowie auf dem Face-book-Auftritt des Bistums zu den angegebenen Uhrzeiten live zu sehen. Bis auf die Messe am Gründonnerstag werden sie zudem alle auf den regionalen Fernsehsendern a.tv und Allgäu-TV live übertragen. Musikalisch gestaltet werden die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen von jeweils einem Organisten und einem Kantor – mit Ausnahme der Karfreitagsliturgie, bei der die Orgel stumm bleibt. Es werden neben Gemeindeliedern aus dem Gotteslob ebenso gregorianische Choräle gesungen.


Zusammenfassung:
Die Gottesdienste des ernannten Bischofs von Augsburg
Dr. Bertram Meier
während der Kar- und Ostertage finden zu folgenden Zeiten statt:
Palmsonntag, 5. April, 10.00 Uhr
Gründonnerstag, 9. April, 19.00 Uhr
Karfreitag, 10. April, 15.00 Uhr
Osternacht, 11. April, 21.00 Uhr
Ostersonntag, 12. April, 10.00 Uhr
Ostermontag, 13. April, 10.00 Uhr
An den anderen, hier nicht genannten Wochentagen gibt es die Gottesdienste aus dem Bischofshaus jeweils abends um 19.00 Uhr. Sie werden weiterhin bei katholisch1.tv, auf der Bistumshomepage sowie bei Facebook live übertragen.

Palmsonntag, 5. April

Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche, an deren Ende das große Osterfest steht. In dieser Woche sind wir eingeladen, Jesu Weg mitzugehen: seinen Einzug in Jerusalem, die Feier des
Abendmahls, seine Gefangennahme und Verurteilung, seinen Kreuzestod und die Grabesruhe bis hin zur Feier der Aufersteh-ung. Die Liturgie des Palmsonntags hat zwei Seiten: Wir ehren Jesus als den Sieger über Sünde und Tod und wir schauen auf ihn als den leidenden Gottesknecht, der sein Leben für uns Menschen hingibt. Im Wortgottesdienst der Messfeier wird daher den Gläubi-gen die Leidensgeschichte Jesu (Passion) verkündet. Auch wenn die traditionelle Segnung der Palmzweige in den Kirchen des Bis-tums nicht stattfinden kann, so muss sie dennoch nicht entfallen: Die Gläubigen sind eingeladen, im Hausgottesdienst ihre Palm-buschen zu segnen.


Gründonnerstag, 9. April

Am Gründonnerstag begeht die Kirche den innersten Beweg-grund, der Jesus den Weg der kommenden Tage gehen lässt: seine dienende Liebe, die sich im Tod vollendet. Sie kommt zum Ausdruck in der Einsetzung der Eucharistie, dem „Gastmahl der Liebe“ und im Zeichen der Fußwaschung. Die Gläubigen dürfen sich im Gebet an diesem Tag hineinnehmen lassen in die liebende Hingabe Jesu Christi. Die traditionelle Fußwaschung sowie die Sakramentsprozession mit Übertragung des Allerheiligsten müs-sen in diesem Jahr entfallen. Ebenso können die beliebten Öl-bergandachten (GL 897 oder 675,3.6.8) in diesem Jahr nur privat gebetet werden.


Karfreitag, 10. April

Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Kreuzes. Christen ge-denken des Leidens und Sterbens Jesu. Sie danken ihm für seine Liebe, mit der er die Menschen bis zur Hingabe seines Lebens am Kreuz beschenkt hat. Ein besonderer Teil der Liturgie ist die Kreuzverehrung, die heuer vom Zelebranten alleine vorgenom-men werden muss. Ein weiterer wichtiger Teil der Liturgie am Kar-freitag sind die „Großen Fürbitten“, in denen die Kirche für die Anliegen der Kirche und der Welt betet.


Aufgrund der weltweiten Corona Pandemie möchte die Kirche in Deutschland mit einer eigenen Fürbitte die Verbundenheit mit Co-rona-Patienten und anderen Erkrankten besonders zum Ausdruck bringen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat dazu in Zusammen-arbeit mit dem Deutschen Liturgischen Institut eine Fassung vor-gelegt, die für den Gottesdienst am Karfreitag vorgegeben wird.


Karsamstag, 11. April
Der Karsamstag ist für die Kirche eine Zeit des Innehaltens und

des stillen Gebets (z.B. GL 310). An diesem Tag verweilt die gan-ze Kirche gedanklich am Grab des Herrn, betrachtet sein Leiden, seinen Tod und seinen Abstieg in das Reich des Todes und erwar-tet mit Fasten und Gebet seine Auferstehung.


Osternacht, 11. April

Nach Sonnenuntergang beginnt die Osternacht, in der die Chris-tenheit die Auferstehung ihres Erlösers feiert. Die liturgischen Ele-mente des Osterfeuers und der Lichterprozession entfallen. In die-sem Jahr kann nur die Osterkerze entzündet werden, worauf das Exsultet, das große Osterlob und die Lesungen folgen. Auch auf die Segnung des Taufwassers muss aus hygienischen Gründen in diesem Jahr verzichtet werden. Was bleibt, ist die Erneuerung des Taufversprechens.


Die in der Osternacht und am Ostersonntag übliche Speisen- und Kerzensegnung durch die Geistlichen kann nicht stattfinden; statt dessen werden die Gläubigen ermutigt, diese Segnung im Rah-men eines Hausgottesdienstes selbst vorzunehmen.


Ostersonntag, 12. April
Leider können die Pfarrgemeinden auch den Ostertag nicht in

gemeinsamer Freude über die Auferstehung Jesu Christi bege-hen. Gerade die Kirchenchöre werden es bedauern, an diesem Tag im Gottesdienst nicht mitwirken zu können. Doch die Freude über das Geschenk der Erlösung kann das Corona-Virus den Gläubigen nicht nehmen. Sie wissen: das letzte Wort hat nicht die Krankheit, nicht die Not noch der Tod, sondern der Auferstandene. Er sagt: Ich lebe und ich will, dass du lebst.


Ostermontag, 13. April

Christen feiern die Osterbotschaft nicht nur einen Tag, sondern
fünfzig Tage hindurch bis zum Pfingstfest. Die ersten acht Tage zählen zur Osteroktav, sie hebt die Kirche in der Feier der Liturgie
nochmals besonders hervor. In die Osteroktav fällt auch der Os-termontag, an dem in vielen Gemeinden ein Emmausgang üblich war. Wenn dieser auch in diesem Jahr entfallen muss, so wird doch der eine oder andere Gläubige unter Berücksichtigung der staatlichen Vorgaben einen kleinen Osterspaziergang unterneh-men und die Osterfreude still im Herzen genießen.


In vielen Pfarreien und geistlichen Gemeinschaften des Bistums sind ebenfalls Livestream-Gottesdienste für die Heilige Woche geplant. Allen Gläubigen wird empfohlen, sich im Internet oder telefonisch bei ihrem Pfarrbüro über die angebotenen Gottes-dienste zu informieren und die Möglichkeit zu suchen, auf andere Art und Weise als gewohnt mit und in der Gemeinde die Kar- und Ostertage gemeinsam zu feiern.


Augsburg, 02.04.2020
GENERALVIKARIAT
ZENTRALE DIENSTE
ABTEILUNG KOMMUNIKATION

 


Von den Glocken angesprochen, physisch getrennt, im Gebet vereint,

Nehmen wir die Tradition wieder auf, dass uns die Glocken unserer Kirchen zum Gebet rufen. Die Glocken läuten also in dieser Situation nicht, um uns zum Kirchgang zu rufen, sondern sie fordern uns auf, unseren Alltag zu unterbrechen und uns im Gebet auf Gott auszurichten und uns dabei der geistlichen Ge-meinschaft unserer Pfarrei bewusst zu werden. Wenn unsere Glocken morgens, mittags und abends zum Angelus-Gebet läuten, wäre es schön, wenn Sie mit anderen Menschen, mit denen Sie in Ihrer Wohnung zusammenleben, gemeinsam beten würden. 


Wenn am Gründonnerstag unsere Kirchenglocken zum Gloria läu-ten, dann im Gedenken an die Einsetzung der Heiligen Eucharis-tie, ebenso verkünden sie am Morgen des Ostersonntags mit dem neuerlichen Glorialäuten die Auferstehung des Herrn. Gebetstexte werden wir auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft zum Herunterladen bereitstellen und auch in den Kirchen Gebetstexte auslegen.




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