Herzlich Willkommen bei unserer Pfarreiengemeinschaft

 

Wahre Religion besteht nicht nur aus Worten;         
man muss sie in die Tat umsetzen.    

Don Bosco 1815 - 1888

Bild: Pixabay

 

Liebe Gemeinde,

Immer schon hat es Kriege und Krisen in der Ge-schichte der Menschheit gegeben. Doch der Kriegs-ausbruch in der Ukraine am 24. Februar hat uns ver-mutlich stärker und nachhaltiger er-schüttert als ande-re bewaffnete Konflikte weltweit. Jahrelange Gewiss-heiten, an die wir uns gewöhnt hatten, sind ver-schwunden. Aufgaben und Sorgen tauchen auf, die wir nie haben wollten. Wir müssen noch lernen, damit umzugehen. Manchmal scheint es so, als ob wir das alles gar nicht schaffen könnten.


Wie können wir jetzt die Advents- und Weihnachtszeit begehen?


Wenn wir im Gotteslob unsere Adventslieder genauer betrachten fällt auf, dass manche Texte in Kriegs- und Krisenzeiten entstanden sind. Zum Beispiel »Die Nacht ist vorgedrungen« (GL 220) von Jochen Klep-per (1903 – 1942) oder »O Heiland, reiß die Himmel auf« (GL 231) von Friedrich Spee (1591 – 1635). Die Gegenwart wird als dunkel, schmerzerfüllt und erlö-sungsbedürftig charakterisiert (»Nacht«, »Jammertal«, „»Not«), das erhellende Kommen Gottes (»Tag«, »Trost«, »Stern«) wird inständig erfleht. Von beiden Autoren wissen wir, dass sie in Zeiten der Verfolgung lebten, Anfeindungen ausgesetzt waren und relativ jung starben.


Wenn wir in der Adventszeit über Weihnachtsmärkte oder durch Kaufhäuser schlendern sind solche Lieder in der Regel nicht zu hören. So eine düstere Atmo-sphäre verträgt sich nicht mit fröhlicher Vorweih-nachtsstimmung. Und doch haben diese und ähnliche Advents- und Weihnachtslieder (z.B. GL 254) teilwei-se jahrhundertelang überlebt und in die Gesangbü-cher der beiden großen christlichen Kirchen Eingang gefunden. Die Nöte der gegenwärtigen Zeit wurden und werden im Glauben nicht ausgeblendet, sondern mit in die Gottesbeziehung hineingenommen. 


Krippe und Kreuz gehören zusammen. 


Lassen wir uns etwas ermutigen durch die Menschen aus vergangenen Zeiten, die durch die schmerzvolle Dunkelheit ihres Lebens gegangen sind, vor Gott ge-klagt und doch nie aufgehört haben, an das Kommen des Erlösers zu glauben. Sie setzten sich für Unter-drückte und Verfolgte ein.


Lassen wir uns davon anleiten: Schenken wir viel und reichlich an diesem Weihnachtsfest. Nicht aus dem Geldbeutel heraus, sondern aus dem Herzen!


Wir wünschen Ihnen ein friedliches und hoffnungsvol-les Weihnachtsfest und Gottes Segen für das Neue Jahr.


Alfred Nawa,    Martina Biberacher
Stadtpfarrer      Pastoralreferentin

Foto: Ulrich Schmid


__________________________________________________


Spendenkonto der Pfarrei Don Bosco:   
IBAN DE82 7509 0300 0000 1352 24

Spendenkonto der Pfarrei St. Wolfgang:
IBAN DE13 7509 0300 0000 1325 86


____________________________________________________

 


 




 

 

Don Bosco

St. Wolfgang

Danksagung

 

Für die finanzielle Unterstützung dieses Internetauftritts bedanken wir uns recht herzlich bei der Glaserei Heinz Kraus, Am Brunnenlech 17, 86150 Augsburg.